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Deutsche Limeskommission

Deutsche Limeskommission

Obergermanisch-Raetischer Limes

Das Welterbe-Komitee der UNESCO hat im Juli 2005 in Durban (Südafrika) die Aufnahme des Obergermanisch-Raetischen Limes als Teil des neuen Welterbes „Grenzen des römischen Reiches“ in die Liste der Welterbestätten beschlossen. Der UNESCO-Antrag war gemeinsam von den Ländern Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg erarbeitet und eingereicht worden. Der Limes wurde damit das einunddreißigste deutsche Objekt auf der Welterbeliste.

Das Welterbe "Grenzen des Römischen Reiches: Obergermanisch-Raetischer Limes" umfasst etwa eine Fläche von 250 Quadratkilometern und durchzieht in den vier genannten Bundesländern über 150 Kommunen und 20 Landkreise.

 

Die Anforderungen an ein Welterbe

Alle Pläne für den Umgang und die Pflege des Welterbes Limes haben sich dem internationalen Vergleich mit ähnlichen Projekten auf der ganzen Welt zu stellen. Mit dem ausführlichen Denkmalinventar ging UNESCO und ICOMOS auch ein Schutz- und Entwicklungskonzept für den Limes zu. Dieser „Management Plan“, der Teil des Welterbe-Antrags ist, skizziert die wichtigsten „Gebote“ und „Verbote“ für den künftigen Umgang mit dem Limes. Auf Grundlage des Management Plans wurden von den Landesämtern für Denkmalpflege als zuständige Stellen länderspezifische "Limes-Entwicklungspläne" erarbeitet.

Geplante Veränderungen im Welterbebereich und der Pufferzone sollen den Limesentwicklungsplänen nicht entgegen stehen. Sie unterliegen den Bestimmungen des räumlich jeweils geltenden Denkmalschutzgesetzes und sind auf jeden Fall mit dem zuständigen Limeskoordinator bzw. dem betreffenden Denkmalamt abzustimmen. Alle Veränderungen bedürfen der Erlaubnis.

Geschäftsstelle der Deutschen Limeskommission  -  Am Römerkastell Saalburg 1  -  D-61350 Bad Homburg v.d.H.  -  Tel. 06175-937434  -  Fax 06175-937411  - info(at)deutsche-limeskommission.de

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